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Stromaufwärts in die "Neue Welt"

Der Sankt-Lorenz-Strom ist seit Jahrhunderten die Lebensader Québecs

Den baskischen Seefahrer Jacques Cartier trieb im 16. Jahrhundert eine große Mission über die stürmische See des Nordatlantiks: Für seinen König Francois I. verfolgte er das ehrgeizige Ziel, in der "Neuen Welt" einen Seeweg nach Indien ausfindig zu machen.

Im Westen des heutigen Neufundland stieß er auf ein bislang unbekanntes Gewässer, das breit und mächtig in den Atlantik strömte. Jacques Cartier gelangte auf ihm bis zum Irokesendorf Stadacona, das zu Füßen eines Berges lag. Mächtige Stromschnellen verhinderten die Weiterfahrt. Cartier verlieh ihnen den Namen "Rapides de la Chine", im festen Glauben, auf ihrer Fährte nach China zu gelangen. Obwohl sich der vermutete Seeweg nach Asien später als Irrweg entpuppte, war dem wagemutigen Seefahrer eine spektakuläre Entdeckung gelungen: der Sankt-Lorenz-Strom.

Mutter Natur setzte der Reise von Jacques Cartier im späteren Montréal ein Ende. Als vermutlich erster Weißer betrat der Weltenbummler im Jahre 1535 den Hausberg - und Namensgeber -, den Berg Mont-Royal. Siedler und Pelzhändler folgten bald seinen Spuren auf dem neu entdeckten Gewässer. Am Küstenstreifen des Sankt-Lorenz-Stroms schufen sie Dörfer wie in ihrer Heimat, der Bretagne und der Normandie. Im 19. Jahrhundert war der Sankt-Lorenz-Strom zum wichtigsten Handelsweg für den Holzhandel avanciert. Damals wie heute ist er die Lebensader der Provinz Québec.