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Laval - Region mit vielen Gesichtern

Sie ist das "Gartenparadies von Québec" und besitzt zugleich großstädtisches Flair: In Laval finden Besucher nur unweit von Montréal eine vielseitige Region, die ihren Gästen viel Abwechslung bietet.

So führen die Straßen in Laval nicht nur durch Felder voller Früchte, Gemüse und Blumen in einzigartiger Blüte, sondern auch durch geschäftige Industriebezirke, in denen moderne Architektur vorherrscht.

Der ehemalige Montréaler Vorort Laval liegt auf der Insel "Île Jesus" und wird von den prächtigen Flüssen "Rivière des Milles Îles" im Norden, dem "Lac des Deux-Montagnes" im Westen und dem "Rivière des Prairies" im Süden umschlossen.

Zu einer Zeit, als noch kein großes Interesse an der Insel herrschte, wurde sie von französischen Jesuiten 1636 mit ihrem Namen bedacht. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann die Besiedlung der "Île Jesus".

Wie keine zweite Region in Québec symbolisiert Laval die rasante Entwicklung von einem ehemals ländlichen Raum zu einem homogenen Stadtbild.

Noch bis zum Jahre 1965 gab es auf der "Île de Jesus", damals das wichtigste Obstanbaugebiet der Provinz Québec, 14 unabhängige Gemeinden mit etwa 190.000 Einwohner. Vor allem Familien hatten eine Vorliebe für die Orte in der "Banlieue", den Randbreichen der großen Metropole in der Provinz, entwickelt und wählten sie häufig zum Ziel ihrer Wochenendausflüge.

Um die wirtschaftliche Entwicklung weiter voranzutreiben, schlossen sich die autonomen Gemeinden 1966 zur Region Laval zusammen - bis heute ein "Erfolgsmodell" in Québec. Im Laufe der Jahre begann sich ein großes "centre-ville", ein Stadtzentrum, herauszukristallisieren.

Heute ist Laval, benannt nach dem ersten Bischof von Québec City und früheren Besitzer der Insel, Monseigneur de Laval, mit fast 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Québecs. Obwohl Laval selbst ein Industrie- und Dienstleistungsstandort ist, arbeiten über 70 Prozent der Einwohner im nahegelegenen Montréal.

Trotz Industrieparks und Einkaufszentren besitzt die gesamte Region noch immer einen stark ländlichen Charakter und ist bekannt für ihre prachtvollen Parks und Grünflächen. Auf über 40 Prozent der Fläche Lavals wird Ackerbau betrieben. Dank seiner Treibhauskulturen ist Laval der wichtigste Obst-, Gemüse- und Schnittblumenproduzent Kanadas.

Im Osten, Norden und Westen der Insel finden Besucher noch viele gut erhaltene Häuser aus der Zeit der Jahrhundertwende. Besonders der Westen Lavals mit seinen vielen kleinen Inseln und Grünflächen ist landschaftlich überaus reizvoll und läßt sich bei einem Rundflug mit dem Wasserflugzeug auf abenteuerliche Weise erkunden.

Ein beliebter Treffpunkt von Naturliebhabern ist der Park Rivière-des-Mille-Îles im Norden von Laval. Wer dort ein Kanu oder Tretboot mietet, kann zwischen vielen kleinen Inseln, auf denen zahlreiche Vogelarten nisten, auf Entdeckungsreise gehen.

Auch ein Ausflug in das Weltall ist im vielseitigen Laval möglich: Im Museum "Cosmodôme" wird auf interaktive, sehr informative und unterhaltsame Weise über die Geschichte der Raumfahrt informiert und im kanadischen Raumfahrtzentrum können die Jüngsten sogar ihre eigene Weltraum-Eroberung starten.