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Montérégie - Im Land der Apfelbäume und Weinreben

Endlose Apfelbaumplantagen, ausgedehnte Weinfelder und ihr fruchtbares Farmland haben der Montérégie den Beinamen "Garten von Québec" eingebracht.

Die 11.000 Quadratmeter große Region im Süden Montréals übt neben landschaftlichen Höhepunkten auch mit schmackhaften Cidresorten und prämierten Weinen ihre ganz eigene Anziehungskraft auf die Besucher aus.

Trutzige Festungen lassen noch heute erahnen, wie groß die strategische Bedeutung dieses Landstrichs in der Vergangenheit war. Die steinernen Bastionen hatten die Aufgabe, Neufrankreich vor dem Eindringen der Irokesen und der Briten zu bewahren.

Später fungierten sie für Britisch-Nordamerika als Schutz vor den Amerikanern. Fort Chambly, Fort Saint-Jean und Fort Lennox heißen die imposanten Festungen, die zum Teil als Museum die Geschichte lebendig werden lassen. Sie liegen alle im Tal des Richelieu-Flusses, der im Lac Champlain an der Grenze zu den Vereinigten Staaten entspringt und beim Ort Sorel in den Sankt-Lorenz-Strom mündet.

War die Wasserstraße früher eine wichtige Nord-Süd-Verbindung, so ist der Richelieu heute ein begehrtes Revier für kanadische und amerikanische Freizeitkapitäne. Mitten im Fluß liegt die Ile aux Noix, auf der sich das Fort Lennox erhebt. Die imposante Trutzburg besticht durch ihre gut erhaltenen Wälle und Wassergräben.

Naturfreunde sollten auf keinen Fall den faszinierenden Blick vom Gipfel des Mont Saint-Hilaire versäumen. Von der Kuppe dieses Vulkans eröffnet sich ein Panorama über den Lauf des Richelieu, die angrenzenden Vulkanberge und - bei klarem Wetter - auch auf das weiter entfernt liegende Montréal.

Die Inselwelt von Sorel an der Mündung des Richelieu ist ein weiterer Höhepunkt für Besucher der Montérégie. Vom Örtchen Ste-Anne-de-Sorel aus können Reisende mit Booten die zahllosen kleinen Inseln erreichen, die den Sankt-Lorenz-Strom in kleinere Flüsse teilen. Für passionierte Angler gilt diese Gegend als Dorado, das sicheren Fang verspricht.

"Clos de la Montagne" oder "Le Pavillon de la Pomme" sind nur einige der Namen für den Cidre, der in der Montérégie gewonnen wird und die Region in ganz Nordamerika bekannt gemacht hat. Über die hohe Kunst der Apfelwein-Herstellung informieren die Produzenten gerne.

Wer sich von der Qualität der verschiedenen in der Montérégie angebauten Weinsorten überzeugen möchte, findet zahlreiche Gelegenheiten. Schilder mit der Aufschrift "dégustation" laden zur Weinprobe ein. Das angenehme Klima, das der Region viele Sonnentage beschert, macht den Anbau der Trauben für Weiß- und selbst für Rotweine möglich. Bei einem guten Glas Wein oder Cidre können Besucher ihre erlebnisreiche Tour, die sie weit zurück in die Geschichte der "Belle Province" geführt hat, ausklingen lassen.